Palliative Doc Mobile (PaDoMo)

Essentiell für die Betreuung Schwerstkranker sind eine lückenlose Basisinformation, Verlaufsdokumentation sowie die jederzeit verfügbare und vollständige Krankengeschichte. Die Arbeit in einem Palliativnetzwerk erfordert den Abruf und die Erfassung medizinischer Informationen direkt am häuslichen Krankenbett und daher eine Adaption der bisher verfügbaren eAkten-Produkte. Hierbei ist insbesondere die Repräsentation der Dokumentationsanforderungen der Palliativmedizin elektronisch abzubilden.

Ziel von Palliative Doc Mobile (PaDoMo) ist die Entwicklung einer leistungsstarken informations-technologischen Infrastruktur zur mobilen, einrichtungsübergreifenden Datenverfügbarkeit und Kommunikation in der Palliativmedizin. Die optimale Betreuung Schwerstkranker hängt stark von einer guten Basis- und Verlaufsdokumentation und jederzeitig vollständig verfügbaren Informationen ab. So erfordert die Arbeit in einem Palliativnetzwerk den Abruf und die Erfassung medizinischer Informationen insbesondere zu Hause am Krankenbett. Voraussetzung ist die Verfügbarkeit einer mobilen Dokumentationslösung. Durch mobil verfügbares Wissen können Fragen schnell und kompetent beantwortet und beispielsweise nachts auftretende Probleme unkompliziert gelöst werden. Auf diese Weise können unnötige Krankenhauseinweisungen oder Komplikationen vermieden werden. Eine Verbesserung in der ambulanten Palliativversorgung entlastet so nicht zuletzt die Familienangehörigen, die die häusliche Pflege durchführen.

PaDoMo wird den datenschutzkonformen EFA-Standard nutzen und eine Anwendung für mobile Endgeräte als EFA-Mehrwertdienst entwickeln. Mit PaDoMo werden so die informationellen und technischen Grundlagen für ein virtuelles Palliativnetzwerk als regelhafte Versorgung geschaffen.


Projektleitung:
Universitätsklinikum Aachen
Dr. med. Silke Haferkamp
Kontaktdaten:
Pauwelsstr. 30 :: 52074 Aachen
Tel.: 0241 / 80 80 389
Fax: 0241 / 80 82 473
E-Mail: shaferkamp@ukaachen.de

Projektlaufzeit:
01.09.2012 – 30.06.2015
Förderung:
Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Landes NRW und der EU im Rahmen des Ziel2-Programms NRW 2007-2013 gefördert (IuK Gender Med.NRW/NRW-Ziel 2-Programm 2007 – 2013). Nähere Information zur Förderung finden Sie unter www.etn.nrw.