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Randomisierte kontrollierte Studien

In der klinischen Forschung eignen sich randomisierte kontrollierte Studien dazu, neue Medikamente oder Therapien zu testen.Hierzu werden im Rahmen eines Experimentes Menschen einer Behandlungsgruppe sowie einer Kontrollgruppe nach dem Zufallsprinzip zugeordnet. Die Behandlungsgruppe erhält im Gegensatz zur Kontrollgruppe die zum Zweck der Studie ausgewählte Intervention, während die Kontrollgruppe ein sog. Placebo erhält. Im Anschluss wird festgestellt, ob die Intervention beispielsweise in Form einer neuen Therapiewirksam ist oder nicht, d.h. ob es Unterschiede bei den Zielgrößen (bspw. Lebensqualität, Veränderung von Vitalparameters, etc.) zwischen den beiden Gruppen gibt. Ziel des randomisierten Studiendesigns ist es, eine möglichst hohe interne Validität zu erreichen, d.h. eine Einflussnahme des Untersuchers auszuschließen und gleichzeitig für eine gleichmäßige Verteilung von bekannten und nicht bekannten Einflussfaktoren auf alle Gruppen zu sorgen.  Bei einer randomisierten kontrollierten Studie, wie auch bei anderen klinischen oder nichtklinischen Studien sind die entsprechenden ethischen und moralischen Folgen bzw. Bedingungen immer abzuwägen.