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Prävention

Primärprävention umfasst alle gesundheitsvorbeugenden Maßnahmen, die sich prinzipiell an alle Menschen richten, jedoch besonders dann effektiv sind, wenn noch keine Erkrankung vorliegt.Durch eine gesunde Lebensweise kann die Entstehung von sogenannten „Volkskrankheiten“ wie Diabetes mellitus Typ II oder Herz-Kreislauferkrankungen verhindert werden. Für eine umfassende Prävention sind jedoch auch Vorsorgeuntersuchungen, wie z.B. Darmspiegelungen ratsam, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Diese Form der rechtzeitigen Identifizierung von Krankheiten ist der sekundären Prävention zu zuordnen.  Der Leistungskatalog der GKV enthält eine Reihe von Früherkennungsmaßnahmen, die Patientinnen und Patienten wahrnehmen können. Bei Menschen, die z.B. an einer chronischen Krankheit leiden, gilt es, mögliche Risiken und Komplikationen zu verhindern. So sollen bspw. bei Diabetikern Netzhautschäden vermieden werden. Maßnahmen, die zu letzteren zählen, gehören zur tertiären Prävention.