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Integrierte Versorgung (IV)

Die integrierte Versorgung als neue Versorgungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass sie sektorenübergreifend die Gesundheitsversorgung von Patientinnen und Patienten sicherstellt.Dabei hat die Vernetzung der verschiedenen Akteure einen besonderen Stellenwert. Der Austausch von Wissen, Informationen und Dokumenten zwischen Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachdisziplinen sowie zwischen unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen, wie z.B. Krankenhäusern, niedergelassenen Ärztinnen/Ärzten, Rehabilitationskliniken und Therapeuten soll die Qualität der Patientenversorgung verbessern und die Kosten im Gesundheitswesen senken, indem bspw. unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden. Die IV ist Teil der selektivvertraglichen Versorgung und rechtlich in den §§140a bis 140d SGB V geregelt. Leistungserbringer können dabei Direktverträge mit Krankenkassen abschließen. IT-Systeme können die IV wirkungsvoll unterstützen, indem sie orts- und zeitunabhängig Daten und Informationen für alle Beteiligten zur Verfügung stellen können.