BMG gewährt Übergangsfristen für elektronische Arbeitsunfähigkeits­bescheinigung

31. Juli 2020 | Kategorien: Allgemein

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Quelle: aerzteblatt.de – Vertragsärztinnen und -ärzte müssen die elektronische Arbeits­unfähigkeits- bescheinigung (eAU) erst ab dem 1. Oktober 2021 und nicht bereits zum 1. Januar 2021 ausstellen und die Daten an die Krankenkassen übermitteln.

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) hat am Donnerstag den Forderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nach Übergangsregelungen für die eAU zugestimmt.

In den vergangenen Wochen hatte sich vor allem die Basis der Vertragsärzte sowie mehrere Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen gegen die Einführung zu Beginn des Jahres gewehrt. Voraussetzung sei aber, dass der GKV-Spitzenverband dieser Regelung zustimmt, heißt es von der KBV. Damit müssen die Vertragsärztinnen und -ärzte mit den Vertretern der Krankenkassen noch Details vereinbaren.

Nach den Vorgaben des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums darf die Übergangsregelung längstens bis zum 30. September nächsten Jahres laufen. Zugleich sollte bei der Anpassung des Bundesmantelvertrages-Ärzte geregelt werden, „dass eine Nutzung verbindlich erfolgt, sobald die technischen Voraussetzungen in der jeweiligen Praxis geschaffen wurden und damit bereitstehen“, teilte das BMG der KBV mit.

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