Universitätsverbund startet Forschungsprojekt zur Umsetzung elektronischer Patientenakten in Krankenhäusern

7. Mai 2020 | Kategorien: Allgemein

Quelle: portal.uni-koeln.de – Die Universitäten Köln, Dortmund und Wuppertal haben am 1. Mai 2020 ein gemeinschaftliches Projekt gestartet, das die Auswirkungen der elektronischen Patientenakte (ePA) auf die Arbeitsabläufe, das Arbeitsklima und die Patientenzufriedenheit im Klinikalltag untersucht. Die Ergebnisse davon sollen die Kliniken bei der Einführung der ePA unterstützen.

„Gefördert wird das dreijährige Projekt „electronic patient record and its effects on social aspects of interprofessional collaboration and clinical workflows in hospitals“ (eCoCo) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Gesamtsumme von 1,26 Mio. Euro. Projektleiter ist Professor Dr. Holger Pfaff vom Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Humanwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln“, so heißt es auf der offiziellen Website der Universität Köln.

Zudem führen die im Projekt eingebundenen Forscher an drei ausgewählten Krankenhäusern in Düsseldorf, Oberhausen und Wuppertal verschiedene Beobachtungsstudien, Interviews, Diskussionen und Dokumentenanalysen durch. Dabei sollen auch Patienten und Krankenhauspersonal befragt werden. „Mit diesem Projekt haben wir die Möglichkeit, Auswirkungen der Digitalisierung auf das System Krankenhaus, die Patientinnen und Patienten sowie das Klinikpersonal wissenschaftlich zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für den digitalisierten Klinikalltag zu entwickeln“, so Projektleiter Professor Dr. Holger Pfaff.

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Auch interessant für Sie: Das auf Beschluss der 90. Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder (GMK) gegründete „Forum Elektronische Patientenakten“ (ePA-Forum) hat die Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Einführung elektronischer Patientenakten sowie die bundesweite Koordination der verschiedenen Aktensysteme zum Ziel. Es setzt sich aus einem breiten Spektrum an Akteurinnen und Akteuren des Gesundheitswesens zusammen, darunter telemedizinische Projekte, Vertreter von Kassen und Institutionen, der Industrie und Ärztenetzen sowie weitere Experten in beratender Funktion.

Auf der Website http://www.epa-forum.de/ finden Sie Steckbriefe von 20 Projekten und Lösungen. Der Bestand wird stetig erweitert.