Nordrhein-Westfalen setzt Telemedizin für Inhaftierte ein

28. Mai 2020 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerztezeitung.de – In Nordrhein-Westfalen ist in Kooperation mit Videoclinic.de ein Pilotprojekt gestartet, das die telemedizinische Gesundheitsversorgung in sieben Justizvollzugsanstalten (JVA) avisiert. Läuft das zunächst auf 18 Monate festgelegte Projekt erfolgreich, wird die Maßnahme auf sämtliche 36 Anstalten des Bundeslandes ausgeweitet. Speziell während der COVID-19-Pandemie biete die Digitalisierung viele Vorteile, sagte Landesjustizminister Peter Biesenbach (CDU) vor Journalisten in Düsseldorf.

„Das Projekt überbrückt mithilfe moderner Technik gefahrlos die Distanz zwischen Arzt und Patient und wird die Justiz in Nordrhein-Westfalen in eine neue Ära der ärztlichen Versorgung führen“, bekräftigte er. Betreuende Ärzte seien oftmals nur wenige Stunden in den Anstalten. „Wir wollen aber medizinische Versorgung rund um die Uhr“, sagte Biesenbach.

Die Telemedizin böte für Ärzte und Patienten Vorteile durch die rund um die Uhr verfügbare digitale medizinische Expertise. Auch sei für die Anstalten mit einer Einsparung von Zeit und Personal zu rechnen.

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