Projektidee „preRESC“: Predictive Rescuing für den Rettungsdienst?

17. Januar 2020 | Kategorien: Allgemein

Quelle: esanum.de – Bei Polizeibehörden kommt es bereits zum Einsatz, predicitve policing (vorhersagende Polizeiarbeit). Mittels Falldaten und Algorithmen wird damit die Wahrscheinlichkeit für künftige Straftaten berechnet, um so die Steuerung des Einsatzes von Polizeikräften zu regeln. Diese Systematik könnte auch für den Rettungsdienst von Nutzen sein.

Marie-Therèse Mennig, Geschäftsführerin der umlaut telehealthcare GmbH und verantwortlich für das im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Modellregionen in NRW“ beantragte Forschungsprojekt „preRESC“ erläutert: „Wir lernen heutzutage bereits sehr viel aus Big Data-Analysen, die wir in der umlaut AG an ganz anderer Stelle machen. Und zwar betrifft das die Analyse von Mobilitätsdaten […] Wir können anhand dieser Daten aus verschiedenen Apps Nutzerprofile erstellen, das heißt, wir wissen – auf anonymisierter Ebene – tatsächlich, wo sich wieviel Menschen im Tagesverlauf aufhalten.“

Doch die Beschaffung von Daten für die Forschung im Bereich Big Data-Analysen ist derzeit noch erschwert. Auch das Identifizieren, Analysieren und Verbinden der passenden Datenquellen erweist sich noch als problematisch. Eine technische Grundlage für Datenkorrelation und Musterkennung ist bislang noch nicht geschaffen worden. Ziel sei es, so Mennig, auf lange Sicht ein selbstlernendes System zu entwickeln, mit welchem die wirtschaftliche Planung von Rettungsdienstressourcen geplant und optimiert werden und Potenzialanalysen von Innovationen durchgeführt werden können.

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