BVMed fordert Erstattung von Telemonitoring bei Patienten mit aktiven kardiologischen Implantaten

5. September 2019 | Kategorien: Allgemein

Quelle: bvmed.de – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert die zügige „Erstattung eines kontinuierlichen Telemonitorings von Patienten mit aktiven kardiologischen Implantaten“, so der BVMed auf seiner offiziellen Webseite. Es sei nach den aktuellen Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Telemonitoring“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung (DGK) unklar, weshalb bislang für das kontinuierliche Telemonitoring keine Erstattung erfolge und das Nutzenbewertungsverfahren beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bereits mehr als drei Jahre dauere, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. „Der Nutzen ist längst nachgewiesen, die klinische Evidenz vorhanden. Wir müssen den betroffenen Herzpatienten das Telemonitoring endlich regelhaft ermöglichen.“

„Telemedizinische Verfahren mit medizintechnischen, aktiven kardialen Implantaten haben nach Ansicht des BVMed ein großes Potenzial, die Versorgungsqualität und die Patientensicherheit merklich zu verbessern. Mit dem Telemonitoring – der implantatbasierten Fernüberwachung wichtiger „Vitalparameter“ der Patienten – kann die räumliche Distanz zwischen Arzt und Patient überbrückt und die Therapie bedarfsorientiert für den Patienten angepasst werden“, bekräftigt der BVMed.

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