Strafen für Telematikinfrastruktur-Verweigerer?

15. Mai 2019 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerzteblatt.de – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat vor, Vertragsärzte beim Anschluss an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) zu überprüfen und nach Bedarf Konsequenzen zu ziehen, falls Praxen den Anschluss an die TI verweigern.

„Mich wundert, dass 20 Prozent der Praxisinhaber offenbar lieber in Kauf nehmen, ein Prozent vom Umsatz abgezogen zu bekommen, als sich an die gesetzliche Frist vom 30. Juni zu halten“, so Spahn in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt.

Da Vertragsärzte dazu angehalten sind, ihre Praxen bis zum 30. Juni an die TI ange­schlossen zu haben, könnten bei Nichteinhalten der Frist die zuständigen Kassenärztli­chen Vereinigungen ein Prozent des Umsatzes abziehen.

Gesprächspartner Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundes­ärzte­kammer, ergänzte. „Ärzte wurden schon zu oft aufgefordert, etwas zu bezahlen, für das sie keinen Nutzen hatten. Es liegt an schlechten Erfahrungen und hohen Kosten, die bislang zu nichts geführt haben.“ Dies sei einer der Gründe für die Nachzügler beim Anschluss an die TI.

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