Telemedizin bei der Diabetesversorgung hält Aufwand für Hausärzte gering

5. März 2019 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen

Quelle: aerztezeitung.de – Digitale Diabetesversorgung ist möglich. Allerdings sei dabei der technische Aufwand für die Verwendung von Telemedizin für zahlreiche Ärzte noch eine Hürde, so Professorin Monika Kellerer, ärztliche Direktorin am Marienhospital Stuttgart, beim Auftakt des Zukunftstags Diabetologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin. „Die größte Hürde sind die Technik und die Vorgaben des Datenschutzes.“

Kellerer betonte die Bedeutung von Pilotprojekten. Sie würden den flächendeckenden EInsatz von Telemedizin, auch bei der Versorgung von Diabetespatienten, vorantreiben. Außerdem verringerten sie den zu betreibenden Aufwand der Hausärzte. Sie können mittels Telemedizin nach Bedarf die Expertise eines Spezialisten hinzuziehen und auf diese Weise Patienten Anreise- als auch Wartezeit ersparen. Besonders bei der Diabetesversorgung spielt Fachwissen eine große Rolle: „Der direkte Kontakt zum Arzt wird weiter wichtig sein, aber Telemedizin wird eine sinnvolle Ergänzung sein“, so Kellerer.

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Gesundheits-Apps für Diabetiker sind für das Zentrum für Telematik und Telemedizin seit einigen Jahren ein zentrales Thema. Das Zentrum betreibt die Webseite AppCheck.de, eine Informations- und Bewertungsplattform für Gesundheits-Apps. Kernelement der Arbeit ist unter anderem ein kooperatives Bewertungsmodell. Dieses hat die ZTG gemeinsam mit der Arbeitsgruppe DiaDigital, bestehend aus Mitgliedern der Diabetes-Verbände Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG), Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD), diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe (dDE) und Deutsche Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-m) entwickelt. Dieses sieht vor, dass anhand eines systematischen Kriterienkatalogs geprüft wird, ob Apps geeignet sind, patientenrelevante Ziele und Prozesse zu stärken. Der gemeinsam erarbeitete Kriterienkatalog berücksichtigt den potenziellen Nutzen einer App sowohl für Betroffene als auch für Behandelnde.

Mehr dazu unter diadigital.de und appckeck.de.