NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart fordert höhere Datentransparenz

29. März 2019 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen, Veranstaltungen

Quelle: gesundheitskongress-des-westens.de – Bei seiner Eröffnungsrede vom Gesundheitskongress des Westens in Köln forderte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, umfassenderes Verständnis für den Datenschutz im digitalen Gesundheitswesen. Dabei solle sich Deutschland an Estland orientieren. Dort seien die digitale Patientenakte sowie das digitale Rezept längst im Einsatz.

Damit einhergehend seien zwar große Mengen an personenbezogenen Daten im Umlauf, Estland schaffe es dennoch, unproblematisch mit dem Datenschutz umzugehen. Es gebe „volle Datensouveränität sowohl beim Staat als auch bei Gesundheitsdaten“, so Pinkwart. Die Patienten könnten stets nachverfolgen, wann ein Arzt oder eine Behörde im Rahmen der Gesundheitsbehandlung auf die persönlichen Daten zugreifen. Pinkwart betonte außerdem, dass bislang eine solche Transparenz „in Deutschland noch nicht geschafft, weder im Gesundheitssystem noch im Verhältnis Bürger zum Staat“ wurde. Und weiter: „Oder wissen Sie, welche Daten der Staat über Sie hat? Also ich weiß es nicht!“ Den nur zögerlichen Fortschritt der Digitalisierung im Gesundheitswesen zeigte sich Pinkwart kritisch gegenüber: „Wenn junge Asiaten zu uns nach Deutschland kommen, dann haben sie ein museales Erlebnis.“

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