Neues telemedizinisches Behandlungsprogramm für Herzinsuffizienzpatienten

8. März 2019 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerzteblatt.de – Der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) plant ein Beratungsverfahren für ein neues telemedizinisches Behandlungsprogramm für Patienten mit Herzinsuffizienz. Nach der Nutzenbewertung soll das von Kardiologen entwickelte „Telemonitoring-basierte Management von Patienten mit Herzschwäche“ als ambulante Leistung der gesetzlichen Kran­ken­kassen angeboten werden. Durch den Einsatz von Telemedizin bei Herzinsuffizienzpatienten ließen sich Klinikaufenthalte verringern sowie die Sterblichkeitsrate senken.

Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, erklärte: „Die bisher vorliegenden Erkenntnisse der Kardiologen haben uns überzeugt, einen Antrag auf Nutzenbewertung zu stellen. Wir hoffen, dass sich die Hinweise bei einer umfassenden Methodenbewertung verdichten und der Nutzen wissenschaftlich belegt werden kann“. Wenn das Programm in das GKV-Versorgungssystem kommt, werden Vitalparameter von Herzinsuffizienzpatienten künftig kontinuierlich aufgezeichnet und im Telemedizinzentrum (TMZ) ausgewertet. Daraufhin sollen nötige Interventionen kurzfristig möglich werden, auch außerhalb von Sprechstundenzeiten beim behandelnden Arzt.

„Einfach nur Daten erfassen und übertragen verbessert die Versorgung von Patienten nicht. Es kommt darauf an, dass wie hier im Projekt auf registrierte Veränderungen beim Patienten schnell und zuverlässig therapeutisch reagiert wird“, so Pfeiffer.

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