Deutschland, Österreich und Schweiz veröffentlichen Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps

7. Mai 2018 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen

Quelle: aerzteblatt.de – In einer gemeinsamen Kooperation haben das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), die Plattform Patienten­sicherheit Österreich und die Stiftung Patientensicherheit Schweiz eine Patienteninformation zum Thema Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps veröffentlicht, ebenso wie die an Experten aus dem Gesundheitswesen gerichtete Handlungsempfehlung Risikomanagement in der Patientenversorgung.

Während sich die eine Broschüre direkt an Patientinnen und Patienten wendet und aufzeigt, wie man für seine Bedürfnisse die beste Gesundheits-App finden kann und worauf man bei der Verwendung von Gesundheits-Apps auf mobilen Endgeräten wie Tablets, Smartphones oder Wearables besonders achten sollte, zeigt die andere Herausforderungen und Lösungen der Digitalisierung für das Risikomanagement auf für Berufstätige in der Gesundheitsversorgung und „soll für die mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens einhergehenden neuen bzw. zunehmenden Risiken sensibilisieren, um ein Verständnis für diese häufig abstrakt anmutenden Risiken zu ermöglichen“ (Quelle: Risikomanagement in der Patientenversorgung, S. 3).


Veronika Strotbaum, Referentin für Telemedizin und mobile Anwendungen bei der ZTG GmbH, hat bei der Entstehung der „Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps“ beratend mitgewirkt. Denn Gesundheits-Apps und deren Bewertung sind auch für das Zentrum für Telematik und Telemedizin seit einigen Jahren ein zentrales Thema. Das Zentrum betreibt die Webseite AppCheck.de, eine Informations- und Bewertungsplattform für Gesundheits-Apps.

Kernelement der Arbeit ist unter anderem ein kooperatives Bewertungsmodell. Dieses hat die ZTG gemeinsam mit der Arbeitsgruppe DiaDigital, bestehend aus Mitgliedern der Diabetes-Verbände Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG), Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD), diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe (dDE) und Deutsche Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-m) entwickelt. Dieses sieht vor, dass anhand eines systematischen Kriterienkatalogs geprüft wird, ob Apps geeignet sind, patientenrelevante Ziele und Prozesse zu stärken. Der gemeinsam erarbeitete Kriterienkatalog berücksichtigt den potenziellen Nutzen einer App sowohl für Betroffene als auch für Behandelnde.

Mehr dazu unter diadigital.de und appckeck.de.