TIRA

Telemedizinische intersektorale Rehabilitationsplanung in der Alterstraumatologie

Unsere Gesellschaft wird älter und kränker. 2012 waren 12,4 Millionen Bürger über 70 Jahre alt, 2030 sollen es fast 20 Millionen sein. Im Alter verringern sich Kraft, Wahrnehmung und Koordination. Dadurch stürzen ältere Menschen sehr viel häufiger und erleiden in der Folge Knochenbrüche, die eine umfassende Therapie und Diagnostik erfordern. Problematisch bei älteren Patienten: Sie haben oft mehrere gravierende Erkrankungen.
Um das Bedürfnis dieser Patientengruppe nach einer möglichst optimalen Wiederherstellung ihrer Mobilität besser erfüllen zu können, wurde am Universitätsklinikum Aachen das Telemedizin-Projekt „TIRA“ ins Lebengerufen. Das vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in NRW geförderte Projekt soll auch für andere Felder der medizinischen Anschlussheilbehandlung nutzbar sein, um eine weitere Verbreitung zu ermöglichen.
Zusammen mit dem Telemedizinischen Rettungsassistenzsystem TEMRAS und der intensivmedizinischen Telematik TIM sowie der telemedizinischen Herz-Ambulanz ist auf diesem Zukunftssektor mit TIRA eine weitere Säule am UKA entstanden.


Projektleitung:
Universitätsklinikum Aachen
Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Christoph Pape
E-Mail: info@ukaachen.de
Internet: www.ukaachen.de
Projektlaufzeit:
04.09.2013 – 31.07.2015
Förderung:
Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Landes NRW und der EU im Rahmen des Ziel2-Programms NRW 2007-2013 gefördert (Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen/NRW-Ziel 2-Programm 2007 – 2013). Nähere Information zur Förderung finden Sie unter www.etn.nrw.