Videokommunikation in Praxen und Kliniken auf Erfolgskurs

2. Februar 2018 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen, Projekt-News, Zentrum für Telemedizin

Quelle: aerzteblatt.de – Seit April 2017 ist die Videosprechstunde offiziell für den Versorgungsalltag in Arztpraxen zugelassen und bietet Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, bereits laufende Behandlungen sowie Medikationsvereinbarungen und andere ärztliche Dienste online mit ihren Patienten zu besprechen bzw. Rückfragen zur Behandlung zu klären. Besonders in ländlichen Gebieten eignet sich die Onlinekommunikation zwischen Arzt und Patient. Doch noch steht die Nutzung der Videosprechstunde am Anfang.

Das Modellprojekt „elektronische Visite“ (elVi) der La-Well Systems GmbH aus Bünde hat als erster telemedizinischer Videodienst das Zertifikat der TÜViT GmbH erhalten. Das Projekt wird seit Juli 2017 sukzessive auf Praxisnetzregionen in Westfalen-Lippe ausgeweitet. Mittlerweile nutzen bereits über 200 Ärzte den Videodienst – mit steigender Tendenz. Zwischenzeitlich gibt es auch eine elVi-App für die Nutzung auf Smartphones und weiteren mobilen Endgeräten. Diese ermöglicht zum Beispiel Einblicke in den Medikationsplan und enthält eine Terminfunktion. Die ZTG GmbH begleitet von Anfang an den Verlauf von „elVi“ als Partner in der Projektevaluation.

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Wie Videokommunikation zwischen Kliniken die Patientenversorgung ergänzen kann, zeigt das Projekt TELnet@NRW, in welchem ein digitales und sektorübergreifendes Netzwerk zur Unterstützung der Behandlung von intensivmedizinischen und infektiologischen Patienten aufgebaut wird. Das durch Mittel des Innovationsfonds geförderte Projekt hat zum Ziel, in den Modellregionen Aachen und Münster bzw. Münsterland ein sektorenübergreifendes telemedizinisches Netzwerk aufzubauen. Denn gerade in der Intensivmedizin können eine schnelle Diagnose und Therapie lebenserhaltend sein. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wird das Projekt von der ZTG GmbH.

Am 7. März 2018 findet in Münster der 1. TELnet@NRW-Kongress unter dem Motto „Gemeinsam handeln. Kompetent behandeln.“ statt. Namhafte Expertinnen und Experten aus Politik, Forschung, Verbänden und Praxis werden sowohl über die Wirkung des Innovationsfonds berichten als auch über Chancen und Risiken diskutieren. Über Erfahrungsberichte aus Kooperationskrankenhäusern und -praxen erhalten Sie aus erster Hand einen Überblick über den aktuellen Stand des Projektes.

Hier können Sie sich für den Kongress anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.