Notfalldatenspeicherung auf der eGK ermöglicht bessere Versorgung

19. April 2017 | Kategorien: Allgemein, eGK, Partner/Kooperationen, Pressemitteilungen

© Eray Haciosmanoglu

Quelle: http://klinikum.uni-muenster.de – Die Telemedizin rückt immer weiter in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, nicht zuletzt aufgrund des E-Health-Gesetzes, das den Ausbau des digitalen Gesundheitswesens stärkt, sondern auch, weil die Telemedizin Vorteile in der Versorgung von Patientinnen und Patienten ermöglicht. Als Befürworter des E-Health-Gesetzes besuchte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe jüngst das Universitätsklinikum Münster (UKM), um sich über die aktuellen Ergebnisse des Modellprojekts „Notfalldaten-Management-Sprint“ (NFDM-Sprint) zu informieren. Das Projekt hat die Verbesserung der Notfallversorgung durch das Speichern eines Notfalldatensatzes auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zum Ziel.

Zum Erreichen dieses Ziels kooperieren die gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen auf der Gesundheitskarte mbH), sowie die  Bundesärztekammer und die Stabsstelle Telemedizin am UKM. Dafür wurden modellhaft rund 2.600 Notfalldatensätze von Patientinnen und Patienten digital angelegt und vorerst als Ausdruck an die Testpersonen ausgehändigt, um im Notfall griffbereit zu sein. Die eGK soll künftig als Speicherort für die Daten zum Einsatz kommen. Der unmittelbare Zugriff auf die Datensätze erleichtert behandelnden Ärztinnen und Ärzten eine individuelle und effektive Versorgung im Notfall. Gröhe bekräftigt den Einsatz der Datenspeicherung: „Dass künftig Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden, kann im Ernstfall Leben retten.“

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Weitere Informationen können Sie auch in der dazu veröffentlichten Pressemitteilung der gematik lesen.

Ein weiteres Projekt, das sich ebenfalls mit der besseren Kommunikation bzw. auch Information während der Notfallversorgung beschäftigt, ist T.I.M.E.